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Beileidsbekundungen, Kondolenzschreiben und Trauersprüche für Trauerkarten – Die Trauer angemessen auf Papier bringen

Hat man einen geliebten Menschen verloren, fällt es schwer, die passenden Worte zu finden. Unvorstellbar scheint es, seinen Schmerz angemessen auszudrücken. Noch schwieriger wird es, wenn man seine Trauer auf Papier bringen soll. Beileidsbekundungen, Kondolenzschreiben und Trauersprüche für Trauerkarten fallen jedem schwer. Die Hürde seine Gefühle in Schriftform zu manifestieren und zeitgleich dem Empfänger Trost zu spenden, ist nur schwer zu meistern.

Ich habe Ihnen deshalb hier einige Kondolenz-Sätze aus Poesie, Philosophie und Historie zusammengesucht, die, meiner Meinung und Erfahrung nach, als angemessen und trostspendend empfunden werden.
Ich hoffe, dass Sie hier etwas Passendes für Ihr Kondolenzschreiben finden und ich Ihnen damit wieder ein wenig Ihrer Last abnehmen kann.

Trauersprüche – der Trauer Ausdruck verleihen

Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht nicht auf irgendeinem Platz, sondern im Herzen seiner Mitmenschen. (Albert Schweitzer)

Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich. (Dietrich Bonhoeffer)

Sterben ist kein ewiges Getrenntwerden; es gibt ein Wiedersehen an einem helleren Tag. (Michael Faulhaber)
Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.
(Johann Wolfgang von Goethe)

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, ist nicht tot. Er ist nur fern. Tot ist nur, wer vergessen wird. (Immanuel Kant)

Trauergedichte – sich poetisch verabschieden

Eines Morgens wachst du nicht mehr auf.
Die Vögel singen, wie sie gestern sangen.
Nichts ändert diesen neuen Tagesablauf.
Nur du bist fortgegangen.
Du bist nun frei und unsere Tränen wünschen dir Glück.

Johann Wolfgang von Goethe

Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande
als flöge sie nach Haus.

Joseph von Eichendorff

Wenn ihr mich sucht,
sucht mich in euren Herzen.
Habe ich dort eine Bleibe gefunden,
werde ich immer bei euch sein.

Rainer Maria Rilke

Es gibt viel Trauriges in der Welt
und viel Schönes.

Manchmal scheint das Traurige
mehr Gewalt zu haben,
als man ertragen kann,

dann stärkt sich indessen leise das Schöne
und berührt wieder unsere Seele.

Hugo von Hofmannsthal

Ich glaube,
dass wenn der Tod unsere Augen schließt,
wir in einem Lichte stehn,
von welchem unser Sonnenlicht
nur der Schatten ist.

Arthur Schopenhauer