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Das Trauergespräch – das Vorbereitungsgespräch zur Trauerfeier

Die Zeit, in der man um einen verstorbenen Menschen trauert, ist oft eine Zeit der Überforderung und der Abkehr von weltlichen Belangen. Schon das Erstgespräch mit einem bisher fremden Trauerredner bedeutet für Viele eine unverhältnismäßige und durchaus auch ungelegene Belastung in dieser schweren Zeit.
Um Ihnen ein wenig Ihrer Bedenken bezüglich dieses ersten Gesprächs zu nehmen, finden Sie hier einige Informationen zum Trauergespräch, welches zur Vorbereitung der Trauerfeier leider unerlässlich ist.

Vorbereitung auf ein Trauergespräch

Was wird bei einem Trauergespräch genau thematisiert bzw. welche Informationen braucht ein Trauerredner von Ihnen für die Trauerfeier?

Das Trauergespräch (das auch „Beerdigungsgespräch“ bzw. „Bestattungsgespräch“ genannt wird) ist das erste Gespräch, das Sie als Hinterbliebene/r mit Ihrem Leiter der Trauerfeier (also dem/der Trauerredner*in, dem/der Pfarrer*in oder dem/der Bestatter*in) führen.
Bei diesem ersten Gespräch macht sich der Trauerredner ein umfassendes Bild vom Verstorbenen. Außerdem wird der genaue Bestattungsablauf geklärt, sowie die Wünsche des Verstorbenen und der Hinterbliebenen besprochen.


Sie haben im besten Fall also folgende Informationen für Ihren Trauerredner vorbereitet:

  • Daten und Fakten zum Verstorbenen
  • Sie haben sich erste Gedanken zu Ihren Gefühlen als Hinterbliebene gemacht und können dem Trauerredner einen Einblick in das Leben des Verstorbenen (dazu gehören u.a. Lebensstationen, Wesensmerkmale, persönliche Beziehungen etc.) sowie in die Umstände seines Todes geben
  • Sie wissen welche Art der Bestattung Sie sich wünschen (z.B. Erdbestattung oder Kremation mit Urnenbeisetzung) und wie Sie sich den groben Ablauf der Bestattung vorstellen
  • Sie haben persönliche Vorstellungen und Wünsche für die Bestattungszeremonie gesammelt und können diese dem Trauerredner mitteilen. Gemeint sind beispielsweise persönliche Musikwünsche, Textvorschläge, aktive Beteiligungsideen der Trauernden an der Begräbnisfeier und dergleichen.

Sollten Sie bis zum vereinbarten Termin zum Trauergespräch nicht alle Informationen parat haben, ist das in der Regel kein großes Problem. Das meiste kann auch nachträglich noch geklärt bzw. angepasst werden.
Sind Ihre Vorstellungen und Wünsche zur Bestattung schließlich umfassend geklärt, wird Ihnen Ihr Trauerredner die einzelnen Stationen der Feier (Kirche, Trauerhalle, Grab) nochmals darlegen bzw. diese mit Ihnen abstimmen.

 

Wann und wo findet das Trauergespräch statt?

Da am Todestag des Verstorbenen noch zu viel Emotion im Spiel ist, findet ein Trauergespräch frühestens am Folgetag statt. Üblich ist aber durchaus auch ein noch späterer Zeitpunkt für das Trauergespräch, da die Vorstellungen der Hinterbliebenen meist erst noch gesammelt werden müssen.
Je nach Trauerredner kann das Trauergespräch im Trauerhaus, im Beerdigungsinstitut oder auch im ganz privaten Rahmen stattfinden. In jedem Fall sollten Sie jedoch genügend Zeit für dieses erste Gespräch einplanen. Das Trauergespräch kann bis zu zwei Stunden in Anspruch nehmen.

Sollten bei Ihnen noch Fragen zum Thema „Trauergespräch“ oder dergleichen offen geblieben sein, scheuen Sie sich bitte nicht mich auch gerne direkt darauf anzusprechen.
Ich freue mich, wenn ich Ihnen in dieser schweren Zeit der Trauer ein klein wenig helfen kann und berate Sie auch unverbindlich sehr gerne weiter.