Trauerredner Trauerbegleitung Manfred Simon

"Wenn ihr mich sucht und wissen wollt, wo ich jetzt bin, dann sucht in euren Herzen, denn dort habe ich eine Bleibe gefunden, lebe ich in euch weiter".

Hilfe bei Tod eines Angehörigen oder einer nahestehenden Person

Der Tod ist ein so endgültig einschneidendes Ereignis und wird im normalen Alltagsleben in
unserer Gesellschaft meist vollkommen verdrängt.

Bis es das erste Mal passiert. Nach langer Krankheit oder völlig unerwartet. Der Tod eines
geliebten Angehörigen oder Freund ist eine Zäsur. Er verändert erst einmal alles. Vielen
Menschen zieht es den Boden unter den Füßen weg, sie können sich schlichtweg nicht mehr
vorstellen jemals wieder ein eigenes, erfülltes Leben zu leben. Gefühle, die wir so noch nie
erlebt haben, brechen über uns herein, wir glauben den Verlust schlichtweg nicht ertragen zu
können. Und doch wird es bei den meisten irgendwann wieder dazu kommen, dass sie den
Schmerz überwinden und auf die Zeit mit dem geliebten Menschen in schöner Erinnerung
zurückblicken können. Einige suchen sich professionelle Hilfe nach dem Tod eines
Angehörigen, andere besuchen Trauergruppen und finden dort Schritt für Schritt wieder
zurück ins Leben, wieder andere verarbeiten den schweren Verlust mit Familie und
Freunden. Egal welchen Weg Sie wählen und wie lange es dauert, vertrauen Sie auf Ihre
innere Kraft, Ihren eigenen, inneren Lebenswillen.

Das was Sie jetzt fühlen ist vollkommen normal. Damit Sie sich Ihren Gefühlen nicht hilflos
ausgeliefert fühlen, möchte ich Ihnen kurz die 4 Phasen vorstellen, die Sie durchlaufen
müssen, bis Sie Ihre seelische Balance wiederfinden werden. Jede Phase kann bei jedem
einzelnen unterschiedlich lange dauern. Gerne helfe ich Ihnen als Trauerbegleiter auf Ihrem
Weg.

 

 

Hilfe bei Tod eines Angehörigen - 4 Phasen der Bewältigung

 

1. Phase des nicht Wahrhaben wollens

 

In dieser Phase leben wir wie in Trance. Alles scheint nicht real. Wie ein Alptraum
wollen wir den Tod des geliebten Menschen nicht wahrhaben.

 

 

2. Phase des unerträglichen Schmerzes

 

Sie sind vollkommen verzweifelt, jede Hoffnung ist weg. Das weitere Leben scheint
nicht mehr vorstellbar, sinnlos. Sie schlafen nicht oder nur sehr schlecht. Sie können
sich auf nichts konzentrieren, schlingen alles in sich hinein oder bekommen keinen
Bissen herunter. Ihr Körper ist völlig aus dem Gleichgewicht geraten. Sie denken nie
wieder glücklich werden zu können. Sie beneiden andere um deren Leben. Ihre
Gedanken kreisen nur um den Tod des geliebten Menschen und alle Dinge, die Sie
nun nicht mehr mit ihm gemeinsam erleben können. Die Phase ist die
kraftraubendste und schwierigste.

 

 

3. Phase des vorsichtigen Auftauchens aus dem Dunkeln

 

Anfangs sind es vielleicht nur Momente. Sie beginnen ganz vorsichtig den Blick wieder
nach außen zu richten. Nehmen Sequenzen der hellen Seiten des Lebens wieder
wahr. Ein Lächeln, tiefe ruhige Gespräche, sie können sich manchmal wider
entspannen. Die Konzentration wird besser. Aber auch in dieser Phase erleben Sie
immer wieder starke Stimmungsschwankungen und Zeiten tiefer Verzweiflung und
Trauer. Aber es gibt eben auch diese anderen kurzen Momente.

 

 

4. Phase der neuen Balancierung

 

Sie kehren zu sich selbst, zu Ihrer Mitte wieder zurück. Sie fühlen manchmal noch
Trauer und Wehmut, aber zunehmend sind Sie dankbar für die gemeinsame Zeit, die
Sie mit dem geliebten Menschen verbracht haben. Nicht der Tod des Angehörigen
oder Freundes steht jetzt im Vordergrund, sondern die gemeinsam verbrachte Zeit
und die gemeinsamen Erlebnisse.

 

Abschied nehmen ist ein schmerzvoller Prozess. Und doch gehört er zu unserem Leben.
Wichtig ist, dass Sie irgendwann den Weg aus dem Dunkeln erkennen und zurückkehren auf
den Weg Ihres eigenen Lebens. Stück für Stück. Gerne begleite ich Sie auf diesem Weg. Egal
ob Sie Hilfe bei Tod eines Angehörigen, Partners oder Freundes suchen. Rufen Sie mich
einfach an oder schreiben Sie mir eine email. Ich bin für Sie da.

Ihr Manfred Simon